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Gewässergüte

Der Messkoffer für die chemische Bestimmung der Gewässergüte.

Inhaltsverzeichnis

Motivation

Unsere Gewässer werden regelmäßig untersucht, um die Wasserqualität festzustellen. Wir beobachten den Zustand unserer Gewässer sehr genau, um für die im Gewässer vorkommenden Lebewesen möglichst gute Bedingungen zu gewährleisten. Ein weiterer Grund für die Untersuchungen sind die Lokalisierung von Gewässerverschmutzungen und den dazu gehörigen Verursachern. Sollten Schadstoffe in unsere Gewässer eingeleitet worden sein, kann man durch systematische Messungen in den Gewässerabschnitten den Verursacher oft ausfindig machen.

Methode

Wir messen mit einem tragbaren Messgerät Sauerstoff, Sauerstoffsättigung, PH-Wert, Temperatur und die elektrische Leitfähigkeit innerhalb der Gewässer. Alle anderen Parameter werden mit chemischen Methoden gemessen. Ist zum Beispiel der PH-Wert nicht im grünen Bereich, werden Gegenmaßnahmen getroffen. Ist der Sauerstoffgehalt in einem Teich aufgrund einer extremen Hitzeperiode zu niedrig, wird das Gewässer künstlich belüftet. Biologische Messungen (zum Beispiel Quantifizierungungen der vorkommenden Kleinstlebewesen) werden nicht systematisch vorgenommen. In den Taunusgewässern kann bei Starkregen und Schneeschmelze der PH-Wert stark sinken und in den sauren Bereich abrutschen. Wenn wir das feststellen, setzen wir Kalk im Zulauf ein, um den PH-Wert im neutralen Bereich zu halten.

Zustand

Chemische Bestimmung der Gewässergüte in Neuweilnau. Der Zustand unserer Gewässer ist - so weit wir das beeinflussen können - gut bis sehr gut. Natürlich haben wir nur begrenzt Einfluss auf die Gewässerstrukturen, die Fließgewässer in Hessen sind im Allgemeinen stark verbaut, begradigt, mit Wehren zerstückelt und auf andere Art vom Menschen verändert. Deshalb sind wir mit den Behörden in ständigem Kontakt und unterstützen nach Kräften Renaturierungen zum Beispiel an der Nidda, wo im Jahre 2009 unser Altarm wieder an die Nidda angeschlossen wird. Dennoch wird hier noch für Generationen viel zu tun bleiben.

Doch die Kläranlagen an den Fließgewässer sind weitgehend auf dem neuesten Stand und die Wasserqualität hat sich insgesamt ernorm verbessert. Es bleibt jedoch wichtig, dass auch wir Angler - Mitglieder und Gastangler - uns an gewisse Regeln halten. Gerade im Sommer sinkt der Sauerstoffgehalt der Gewässer rapide. Wird dann noch von Anglern in größerem Umfang angefüttert, kann dieser Zustand durch die damit verbundenen Stoffwechselprozesse noch verschlechtert werden. Das Anfütterverbot an den Gewässern hat also seinen ganz konkreten Sinn und muss unter allen Umständen von allen Anglern beachtet werden.

Artikel

Angler und Naturschutz

Autor: Franz Schöttner - Veröffentlicht 17.08.2013 (Sa) 14:30 - (6059 Zugriffe)

In unsere Gemüseepoche und müllvermeidenden Zeit erfährt der Fang und das Töten von Tieren nicht mehr den Grad der Selbstverständlichkeit vergangener Zeiten. Unsere Passion befindet sich auf einem sehr schmalen Grat der Akzeptanz, den es zu bewahren oder besser noch zu erweitern gilt.

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Seite zuletzt geändert am Montag, der 26. August 2013 13:03:25 CEST

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